Stadt Werther (Westf.)
Mühlenstraße 2
33824 Werther (Westf.)
Öffentlicher Auftraggeber
Herr Eike Horn
Klimaschutzmanager
Tel. 05203 – 705-72
E-Mail eike.horn@stadt-werther.de
Web www.stadt-werther.de
Wärmeschmiede GmbH
Georgstraße 56
30159 Hannover
www.waermeschmiede.de
Herr Jakob Bürger
Tel. +49 151 – 65 65 11 09
E-Mail info@waermeschmiede.de

Die Stadt Werther (Westf.) befindet sich im Norden von Nordrhein-Westfalen im Kreis Gütersloh und umfasst neben dem Kernort Werther die Ortsteile Häger, Isingdorf, Rotenhagen, Rotingdorf und Theenhausen. Derzeit leben 11.409 Personen im Stadtgebiet, womit eine Bevölkerungsdichte von 322 Einwohnern pro km² vorliegt, welche den bundesweiten Durchschnitt von 231 Einwohnern pro km² deutlich übersteigt.
Die kommunale Wärmeplanung in der Stadt Werther (Westf.) wurde im Zeitraum von September 2025 bis April 2026 erfolgreich durchgeführt.
In der Stadt Werther (Westf.) werden drei Teilgebiete identifiziert, die sich gegebenenfalls für eine Wärmeversorgung über Wärmenetze eignen. Diese umfassen „Werther Kern“, das „Quartier Hägerstraße“ sowie das Teilgebiet „Wärmenetze Bestand“ bestehend aus den bereits durch Wärmenetze versorgten Teilbereichen „Am Hang“ und „Buchenweg“. Für zwei dieser Gebiete wird die Realisierung eines Wärmenetzes als wahrscheinlich geeignet eingestuft. Dies sind die Bestandsnetze sowie Werther Kern. Da die Machbarkeit des Wärmenetzes für den Stadtkern noch in einer weiterführenden Studie nachgewiesen werden muss, ist dies zunächst als Prüfgebiet ausgewiesen. Die verbleibenden Gebäude werden dezentral versorgt, wobei Wärmepumpen den Hauptteil abdecken. Biomasseheizungen wie Pellet- oder Holzhackschnitzelheizungen werden sie in wenigen Gebäuden eingesetzt. Das Zielszenario berücksichtigt die in der Potenzialanalyse ermittelten Sanierungspotenziale.
Einteilung der beplanten Teilgebiete der Stadt Werther (Westf.) in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete. Quelle: Eigene Darstellung
Jährlicher Wärmebedarf und Endenergieverbrauch der gesamten Wärmeversorgung in Gigawattstunden pro Jahr in den Stützjahren 2030, 2035 und 2040 sowie im Zieljahr 2045, differenziert nach Endenergiesektor und Energieträger. Quelle: Eigene Darstellung.
Einsparpotenzial an Wärmebedarf durch Sanierung. Quelle: Eigene Darstellung



