Gemeinde Wagenfeld
Pastorenkamp 25
49419 Wagenfeld
Öffentlicher Auftraggeber
Herr Sven Schröder
Tel. 05444 – 98 81-19
Mail sven.schroeder@wagenfeld.de
Web www.wagenfeld.de
Wärmeschmiede GmbH
Georgstraße 56
30159 Hannover
www.waermeschmiede.de
Herr Jakob Bürger
Tel. +49 151 – 65 65 11 09
E-Mail info@waermeschmiede.de

Die Gemeinde Wagenfeld befindet sich im Süden des Landkreises Diepholz in Niedersachsen an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen und umfasst neben dem Kernort Wagenfeld den Ortsteil Ströhen. Derzeit leben 7.066 Personen im Gemeindegebiet, womit eine Bevölkerungsdichte von 60 Einwohnern pro km² vorliegt, welche den bundesweiten Durchschnitt von 231 Einwohnern pro km² deutlich unterschreitet.
Die kommunale Wärmeplanung in der Gemeinde Wagenfeld wurde im Zeitraum von Januar 2025 bis November 2025 erfolgreich durchgeführt.
Das größte realisierbare Potenzial in der Gemeinde Wagenfeld liegt in der Sanierung. Um den verbleibenden Wärmebedarf zu decken, bieten vor allem die bestehenden Biogasanlagen ein großes Potenzial. Sowohl über die Bereitstellung von Biomethan über das vorhandene Gasnetz als auch über Wärmenetze können die Biogasanlagen einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende leisten. Solarenergie bietet ein geeignetes ergänzendes Potenzial, das vor allem mit PV-Dachanlagen ergänzend zur Heizungsumstellung genutzt werden kann.
Wärmepumpen oder biogenes Flüssiggas werden in den außen liegenden Bereichen eingesetzt. Im Bereich Wagenfeld sind Wärmenetze an den Biogasanlagen Fenker und Rempe möglich.
Es wurden zwei mögliche Szenarien für die Gemeinde Wagenfeld identifiziert:
Im Szenario A – Biomethan wird das vorhandene Gasnetz mit lokal erzeugtem Biomethan weiterbetrieben. Die Gebäude mit einem Anschluss an das Gasnetz können den Anschluss also weiterhin nutzen.
Im Szenario B – Dezentrale Versorgung werden die verbleibenden Gebäude dezentral versorgt, wobei Wärmepumpen und Hybrid-Wärmepumpen den Hauptteil (in Summe 77 %) abdecken. Biomasseheizungen wie Pellet- oder Holzhackschnitzelheizungen werden in 14 % der Gebäude eingesetzt.
Im Szenario A – Biomethan wird das vorhandene Gasnetz mit lokal erzeugtem Biomethan weiter betrieben. Die Gebäude mit einem Anschluss an das Gasnetz können den Anschluss also weiterhin nutzen. Quelle: Eigene Darstellung
Im Szenario B – Dezentrale Versorgung werden die verbleibenden Gebäude dezentral versorgt, wobei Wärmepumpen und Hybrid-Wärmepumpen den Hauptteil (in Summe 77 %) abdecken. Biomasseheizungen wie Pellet- oder Holzhackschnitzelheizungen werden in 14 % der Gebäude eingesetzt. Quelle: Eigene Darstellung
Einsparpotenzial an Wärmebedarf durch Sanierung. Quelle: Eigene Darstellung





