Samtgemeinde Rehden
Schulstr. 20
49453 Rehden
Öffentlicher Auftraggeber
Frau Jana Tenschert
Tel. 05446 – 2 09-113
Mail jana.tenschert@rehden.de
Web www.rehden.de
Wärmeschmiede GmbH
Georgstraße 56
30159 Hannover
www.waermeschmiede.de
Herr Jakob Bürger
Tel. +49 151 – 65 65 11 09
E-Mail info@waermeschmiede.de

Die Samtgemeinde Rehden befindet sich im Süden des Landkreises Diepholz in Niedersachsen und umfasst die Gemeinden Barver, Dickel, Hemsloh, Rehden und Wetschen. Derzeit leben 6.177 Personen im Samtgemeindegebiet, womit eine Bevölkerungsdichte von 48 Einwohnern pro km² vorliegt, welche den bundesweiten Durchschnitt von 231 Einwohnern pro km² deutlich unterschreitet.
Die kommunale Wärmeplanung in der Samtgemeinde Rehden wurde im Zeitraum von März 2025 bis Dezember 2025 erfolgreich durchgeführt.
Lokal erzeugte Wärme bieten vor allem die vorhandenen Biogasanlagen ein großes Potenzial – sowohl über den Betrieb der bestehenden Wärmenetze mit KWK (Kraft-Wärme-Kopplung) -Anlagen als auch über die Erzeugung von Biomethan und der Direkteinspeisung ins Gasnetz. Zusätzlich kann unvermeidbare Abwärme aus der Industrie eine wirtschaftliche Quelle für ein Wärmenetz darstellen.
Es wurden zwei mögliche Szenarien für die Samtgemeinde Rehden identifiziert:
Im Szenario A – Biomethan wird das vorhandene Gasnetz mit lokal erzeugtem Biomethan weiter betrieben. Die Gebäude mit einem Anschluss an das Gasnetz können den Anschluss also weiterhin nutzen.
Im Szenario B – Dezentrale Versorgung werden die verbleibenden Gebäude dezentral versorgt, wobei Wärmepumpen den Hauptteil abdecken. Biomasseheizungen wie Pellet- oder Holzhackschnitzelheizungen werden in dem Rest der Gebäude eingesetzt.
Einteilung der beplanten Teilgebiete der Samtgemeinde Rehden in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete in Szenario A – Biomethan. Quelle: Eigene Darstellung
Einteilung der beplanten Teilgebiete der Samtgemeinde Rehden in voraussichtliche Wärme-versorgungsgebiete in Szenario B – Dezentrale Versorgung. Quelle: Eigene Darstellung
Im Szenario A – Biomethan wird das vorhandene Gasnetz mit lokal erzeugtem Biomethan weiter betrieben. Die Gebäude mit einem Anschluss an das Gasnetz können den Anschluss also weiterhin nutzen.
Im Szenario B – Dezentrale Versorgung werden die verbleibenden Gebäude dezentral versorgt, wobei Wärmepumpen den Hauptteil abdecken. Biomasseheizungen wie Pellet- oder Holzhackschnitzelheizungen werden in dem Rest der Gebäude eingesetzt.
Einsparpotenzial an Wärmebedarf durch Sanierung. Quelle: Eigene Darstellung





